Vorreiterrolle bei Elektromobilität: Landkreis stellt VW e-Up in Dienst

Das Elektroauto VW e-Up, Clemens Blase und Landrat Jörg Bensberg.
Innovativen Zuwachs hat der Fuhrpark des Landkreises bekommen: Den Mitarbeitern der Kreisverwaltung steht ab sofort für Dienstfahrten ein Elektroauto zur Verfügung. „Mit der Anschaffung des VW e-Up wollen wir ein Zeichen für Elektromobilität setzen“, sagte Landrat Jörg Bensberg, der den VW e-Up in Empfang nahm und darauf hinwies, dass derzeit im gesamten Landkreis nur 18 Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb und 106 Fahrzeuge mit Hybridantrieb zugelassen sind.

Clemens Blase, Mitarbeiter der Kreisverwaltung, attestierte dem 82-PS-Elektroflitzer „ein flottes Fahrgefühl, fast geräuschlos und vollständig abgasfrei. Für die meisten Dienstfahrten ist die Reichweite von 120 bis 160 Kilometern akzeptabel“. Die durchschnittliche Zeit für einen vollständigen Ladevorgang beträgt je nach Leistung der Ladebox zwischen sieben und neun Stunden. Eine Tankfüllung kostet etwa 3,60 Euro, was laut Blase etwa der Hälfte der sonst fälligen Benzinkosten entspricht.

Der e-Up weist laut Herstellerangaben einen CO2-Ausstoß von 0 g/km aus und wird damit deutlich dazu beitragen, dass Ziel des Klimaschutz- und Energiekonzeptes des Landkreises Ammerland, die durchschnittliche CO2-Emission der Fuhrparkfahrzeuge bis zum Jahr 2020 auf 130 g/km zu reduzieren, zu erreichen.

Nach dem Klimaschutz- und Energiekonzept des Landkreises Ammerland sollen darüber hinaus bis zum Jahr 2020 mindestens zwei der eingesetzten Fahrzeuge mit alternativer Antriebstechnologie ausgestattet sein. Bei einer durchschnittlichen Gesamtfahrleistung pro Jahr von 17.500 km kann der CO2-Ausstoß damit insgesamt um bis zu 5,29 t pro Jahr reduziert werden. „Wir werden nun den Praxistest mit dem neuen Gefährt machen und dann über den  Einsatz weiterer Elektrofahrzeuge entscheiden“, so der Landrat.

Auf dem Bild sehen Sie neben dem neuen Elektroauto VW e-Up Clemens Blase und Landrat Jörg Bensberg.

 


 
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