Von anderen lernen: Europäisches Partnerprojekt Know-Hub geht nach drei Jahren zu Ende

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Am 31. Dezember 2014 endet nach drei Jahren Laufzeit das europäische Projekt Know-Hub, das sich mit regionalen Innovationsstrategien beschäftigt. Insgesamt waren daran zehn verschiedene Regionen aus mehreren europäischen Ländern beteiligt. Einzige deutsche Teilnehmerin war die Arbeitsgemeinschaft der Landkreise und kreisfreien Städte in Weser-Ems, vertreten durch den Landkreis Ammerland.

In der aktuellen europäischen Förderperiode 2014 – 2020 sollen die teilnehmenden Regionen eine Strategie für eine sogenannte „intelligente Spezialisierung“ zu erstellen. Ziel ist es, durch diese Spezialisierung die wirtschaftlichen Kernkompetenzen einer Region mit darauf zugeschnittenen innovativen Projekten und Maßnahmen zu stärken. Im Projekt Know-Hub wurden verschiedene europäische Partner zusammengeführt, die eine solche Strategie bereits erstellt haben bzw. sich gerade in einem solchen Prozess befinden. In Workshops und Lernzirkeln wurden Erfahrungen ausgetauscht und vorbildliche sowie erfolgreiche Praktiken identifiziert und in einem so genannten „implementation plan“  zusammengefasst. Dieser kann anderen Regionen als Blaupause für eigene Innovationsstrategien dienen.

Die Region Weser-Ems hat ihren Strategieprozess bereits abgeschlossen und mit der Umsetzung begonnen. Es erfolgt eine Fokussierung auf die drei Kompetenzfelder Bioökonomie/ Agrarsystemtechnik, Maritime Wirtschaft sowie Energie. Diese Bereiche tragen maßgeblich zur hohen Beschäftigung und dynamischen Entwicklung in unserer Region bei.

„Der Austausch mit anderen europäischen Partnern hat uns sehr geholfen, unsere eigene Vorgehensweise bei der Erstellung regionaler Innovationsstrategien zu hinterfragen und zu optimieren. Darüber hinaus dienen diese Projekte nebenbei auch der Völkerverständigung“, erklärte Henning Dierks von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Ammerland, der das Projekt koordiniert hat. Begleitet wurde der Landkreis dabei vom Beratungsunternehmen MCON aus Oldenburg.

Bild: T. Siepmann / pixelio.de
 
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