Die Rede des Landrates beim Neujahrsempfang 2015

Landrat Jörg Bensberg
"Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen."

Mit dieser wohl bekanntesten Definition von Gesundheit aus der Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) möchte ich Sie, meine sehr geehrten Damen und Herren, ganz herzlich zum 28. Neujahrsempfang des Landkreises Ammerland begrüßen.

Ich freue mich, dass so viele Vertreterinnen und Vertreter der das Ammerland repräsentierenden Gruppen und Einrichtungen unserer Einladung gefolgt sind. Angesichts des vorgesehenen Programms ist es hoffentlich in Ihrem Sinn, dass ich nur einige aus Ihren Reihen zur Begrüßung persönlich anspreche. Ich begrüße die Mitglieder des Deutschen Bundestages, des Niedersächsischen Landtages, den Ehrenkreistagsabgeordneten, die Bürgermeisterin, die Bürgermeister und die Ehrenbürgermeister der sechs Ammerländer Gemeinden. Ein besonderes Willkommen gilt unseren Freunden aus unserem polnischen Partnerlandkreis Pleszew: Ich freue mich, Herrn Maciej Wasielewski, den neuen Landrat des Landkreises Pleszew, und Herrn Miroslaw Kuberka, den Vorsitzender des Rates, begrüßen zu dürfen. Herr Landrat Wasielewski wird im Anschluss an meine Ansprache die Gelegenheit wahrnehmen, ein persönliches Grußwort an Sie alle zu richten.

Ich freue mich, dass auch die Vertreterinnen und Vertreter der Medien so zahlreich erschienen sind: Ganz herzlich möchte ich mich für die partnerschaftliche Berichterstattung über das Geschehen im Landkreis Ammerland im Jahre 2014 bedanken und wünsche mir, dass sich diese auch im kommenden Jahr so fortsetzen möge.

Erlauben Sie mir an dieser Stelle eine persönliche Anmerkung: Es ist sehr schön, weiterhin als Landrat des Landkreises Ammerland arbeiten zu dürfen und ich danke Ihnen nochmals für das mit der Wiederwahl ausgesprochene Vertrauen.

Anrede,

wie Sie als langjährige Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Neujahrsempfanges wissen, bereichern wir diesen Abend gern mit Gästen, die thematisch mit dem Hauptreferat verbunden sind. Ich freue mich deshalb besonders, heute bei uns im Kreishaus Ehrenamtliche aus dem Klinikzentrum, der Karl-Jaspers-Klinik und dem Ammerland-Hospiz begrüßen zu dürfen, die dort engagiert, einfühlsam und mit viel Herzblut bei Patienten und Angehörigen für Entspannung und Stressabbau sorgen.

Stressabbau ist einer der wissenschaftlichen Schwerpunkte unserer heutigen Gastrednerin Frau Prof. Dr. med Alexandra Philipsen. Seit dem 1. September letzten Jahres ist Frau Prof. Dr. Philipsen Professorin für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Oldenburg und Direktorin der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in der Karl-Jaspers-Klinik. Damit ist das Ammerland seit September nun auch ganz offiziell Universitätsstandort! Wir freuen uns ganz besonders, Sie, sehr verehrte Frau Prof. Dr. Philipsen, heute hier zu Gast zu haben und sind gespannt auf Ihren Vortrag „Warum die European Medical School gut für den Stressabbau im Ammerland ist."

Anrede,

nach einer Krankenkasse-Studie zum Thema Stress (TK: „Bleib locker, Deutschland“) nehmen die Menschen bei uns im Norden den Entspannungs-Spitzenplatz ein. Dieses schöne Ergebnis kommt nicht überraschend. Auch der Landkreis Ammerland hat im Jahr 2014 einiges für den Stressabbau getan. Darüber möchte ich Ihnen heute gern berichten und Ihnen auch Antworten auf die Frage geben, was wir im kommenden Jahr vorhaben, damit sich die Menschen im Ammerland gut und gesund fühlen können und Stress am besten erst gar nicht aufkommen kann.

Da der Landkreis viel für bedarfsgerechte Angebote im Gesundheits- und Sozialbereich aufwendet, die die Ammerländer Bürgerinnen und Bürger von der Wiege bis in den Lebensabend hinein optimal begleiten, ist der Stresslevel auf diesem Gebiet erfreulicherweise äußerst gering.

So verfügen wir mit unserem Klinik-Zentrum über eine für ländliche Regionen herausragende Krankenhausinfrastruktur, die wir ständig weiter ausgebaut haben: Unter anderem haben wir in den letzten Jahren am Standort des Klinikzentrums in Westerstede durch den Bau eines stationären Hospizes, eines Ärztehauses sowie einer modernen Krankenhausapotheke die medizinische Versorgung weiter verbessert. Und bald wird wieder gebaut: Die Fachklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, ein Bauvorhaben der Karl-Jaspers-Klinik – an der wir über die Ammerland-Klinik und den Bezirksverband direkt beteiligt sind – wird auf dem Gelände der Ammerlandklinik errichtet. Für März 2015 ist der Baubeginn geplant; fertiggestellt wird die Fachklinik voraussichtlich zum Ende des dritten Quartals 2016. Und noch eine gute Nachricht: Seit Dezember ist das Klinik-Zentrum Westerstede als Lehrkrankenhaus Kooperationspartner der Medizinischen Hochschule Hannover und damit anerkannter Bildungsstandort für den medizinischen Nachwuchs.

Unsere Krankenhäuser und die Reha-Kliniken in Bad Zwischenahn verfügen über qualifiziertes und spezialisiertes Personal und eine erstklassige Ausstattung mit modernster Technik. Daneben sichern 155 niedergelassene Ärzte und 30 Apotheken den ca. 119.000 Ammerländerinnen und Ammerländern eine flächendeckende medizinische Versorgung. Wie uns der Geschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung in Oldenburg, Herr Scherbeitz, ausdrücklich versichert hat, haben wir im Ammerland, anders als in anderen ländlichen Gebieten, in denen der Nachwuchsmangel bereits zu Versorgungslücken geführt hat, eine Vollversorgung mit Haus- und Fachärzten. Und auch für die nächsten Jahre erwartet er keinen Einbruch. Gleichwohl unterstützen wir finanziell – zusammen mit den anderen Landkreisen und kreisfreien Städten in Weser-Ems – eine Stiftungsprofessur für Versorgungsforschung an der EMS. Solidarität und Vorsorge auch für die eigene Zukunft sind gute Gründe dafür.

Neben einer bestmöglichen medizinischen und pflegerischen Versorgung sorgen auch gesicherte Arbeitsverhältnisse – trotz gelegentlichen Jobstresses! – für eine Entspannung im Leben. Daher freue ich mich, dass die Jahresarbeitslosenquote 2014 im Ammerland mit 4,6 Prozent wieder eine der niedrigsten in ganz Niedersachsen ist.

Gleichzeitig haben fast alle Ammerländer Jugendlichen nach ihrem Schulabschluss gleich einen Ausbildungsplatz gefunden und erleben damit einen guten Start in ihre berufliche Zukunft. „Locker bleiben“ konnten aber auch diejenigen, bei denen es zu Anfang nicht so glatt lief. Über die inzwischen bewährte Ausbildungsplatzinitiative konnten wir fast alle Teilnehmer (bis auf vier) in ein Ausbildungsverhältnis, ein Praktikum oder auf eine weiterführende Schule vermitteln. Dieses hervorragende Ergebnis ist vor allem unseren heimischen Firmen und Unternehmen zu verdanken, die Verantwortung und großes Engagement bewiesen und zahlreiche Ausbildungsplätze bereitgestellt haben.

Großes Engagement hat auch unsere Wirtschaftsförderung hinsichtlich der Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen gezeigt. Das beeindruckende Resümee nach Ablauf der 7½-jährigen Förderperiode: Von 2007 bis Juni 2014 ist die Schaffung von 823 Arbeitsplätzen, davon 163 Ausbildungsplätze, finanziell unterstützt worden; insgesamt 5,4 Mio. Euro Fördermittel wurden in 336 Bescheiden gebunden. Den Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung von insgesamt 2,7 Mio. Euro standen Finanzierungsmittel des Landkreises und der kreisangehörigen Gemeinden in gleicher Höhe gegenüber. Und der Übergang ist nahtlos: Zur Weiterführung des Förderprogramms werden bis einschließlich 2020 jährlich Finanzmittel in Höhe von 500.000 Euro vom Landkreis und den kreisangehörigen Gemeinden bereitgestellt, jetzt allerdings ohne Mitfinanzierung der EU. Da bis Jahresende 2014 schon 121 Förderanträge gestellt worden sind, liegen die Antragszahlen bereits über dem Jahresdurchschnitt der alten Förderperiode.

Eine wichtige Voraussetzung, dass sich unser Landkreis und seine Wirtschaft auch weiterhin so gesund und blühend entwickeln können, ist die schnelle Verfügbarkeit von Informationen und damit ein schnelles Internet. Deshalb hat der Landkreis Ammerland gemeinsam mit seinen Gemeinden beschlossen, für den Ausbau einer flächendeckenden Breitbandversorgung 4,5 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Wenn sich unsere zeitlichen Vorstellungen umsetzen lassen, werden wir die Datenautobahn in 2015 bis 2017 realisieren können. Mit dem Verschwinden der weißen Flecken sollte dann auch der Stressspiegel bei den Internetnutzern sinken!

Vom digitalen zum familiären Stressabbau. Im Landkreis Ammerland leben rund 23.000 Kinder und Jugendliche mit ihren Familien. Kinder und Jugendliche machen damit etwa ein Fünftel der Kreisbevölkerung aus. Wir setzen ganz früh an, um ihnen ein gesundheitsförderliches Aufwachsen und Leben zu ermöglichen: "Willkommen im Leben - Willkommen im Ammerland" – so heißt unser Baby-Begrüßungsdienst, der nun im dritten Jahr besteht und der sich sehr gut etabliert hat (über 80 % der Angeschriebenen haben unser Angebot angenommen).

Daneben begleiten zurzeit fünf ausgebildete Familienhebammen 30 Familien, die Hilfe benötigen. Und auch im Anschluss daran bieten wir allen Familien dauerhafte Begleitung an: durch die Sozialpädagogische Familienhilfe, durch heilpädagogische Tagesgruppen und durch Soziale Gruppenarbeit.

Nach der eingangs erwähnten Krankenkassen-Studie stellt die Betreuung von Kindern einen erheblichen Stressfaktor für Familien dar. Im Ammerland stehen Gemeinden und Landkreis im Hinblick auf das Betreuungsangebot für Kinder bis drei Jahre aber sehr entspannt da: Zurzeit liegt sie bei 43 Prozent (2007: 8 %), und das ist nicht nur im Vergleich zur bundesweiten Quote von 32 Prozent ein ausgezeichnetes Ergebnis!

Ausgezeichnete Ergebnisse können wir auch im Bereich der Gesundheitsprävention von Kindergarten- und Schulkindern verzeichnen: Im letzten Jahr haben fast alle Kinder (96,7 %) an der Vorsorgeuntersuchung U7 teilgenommen. Das ist deshalb wichtig, weil wir so möglichen Entwicklungsdefiziten durch Fördermaßnahmen bzw. Therapien entgegenwirken können: Der Anteil sprachauffälliger Kinder ist deutlich zurückgegangen (2007: 21,3 %; 2012: 18,2 %), der vollständige Masernschutz ist inzwischen bei fast allen Kindern vorhanden (2007: 88,5 %; 2014: 94,3 %) und auch die Zahngesundheit der Ammerländer Kinder hat sich eklatant verbessert (1998: 60_ %; 2014: 75 %). Mit diesen positiven Ergebnissen liegen wir wie immer über den Vergleichswerten des Landes!

Jedes Kind mitnehmen, alle Talente bestmöglich fördern: So lautet die Devise unseres Projektes „Koordinierte Lernförderung im Ammerland – KoLA“. Damit hat unsere Kreisvolkshochschule im Jahr 2014 fast 700 Kinder aus Familien, die sich Nachhilfeunterricht nicht leisten können, unterstützt, um in der Schule nicht abgehängt zu werden, bzw. den Anschluss ohne Lernstress wiederzufinden. Der Landkreis finanziert dieses Projekt auch in 2015 mit 261.000 Euro aus eigenen Mitteln und leistet damit eine echte Investition in die Zukunft.

Das gilt auch für die vom Landkreis finanzierten Berufsstarterklassen: Sie  bieten jungen Menschen, bei denen in der 7. Klasse keine gute Prognose erstellt werden kann, die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss zu erreichen und einen erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung zu schaffen. Der Kreistag hat im vergangenen Jahr beschlossen, auch für dieses Projekt eigene Mittel in Höhe von 118.000 Euro bereitzustellen. Projekte wie KoLa, die Berufsstarterklassen und unsere äußerst erfolgreiche Ausbildungsplatzinitiative sorgen mit dafür, dass die Arbeitslosenquote bei den jungen Menschen im Ammerland auch 2014 erfreulich niedrig war: Bei den unter 25-Jährigen lag sie lediglich bei 3,5 Prozent, bei den unter 20-Jährigen sogar bei nur 1,0 Prozent.

All das dient der Stressverhinderung, allein beim Kämmerer könnten sich Stresssymptome zeigen, denn die Ausgaben des Landkreises für den Aufgabenbereich „Soziale Sicherung“ machen mittlerweile rund 2/3 des jährlichen Kreisetats aus. Die Gesamtaufwendungen im Bereich Soziales, Jugend, Gesundheit und Recht liegen im Jahr 2015 bei 106,4 Mio. Euro (2014: 103,3 Mio. €)!

In dieser Summe noch nicht enthalten, aber zur Reduzierung des Fahrstresses gut eingesetzt, sind unsere Mittel im ÖPNV: Seit Mai bzw. August letzten Jahres fahren die Regionalbuslinien S35 (Westerstede – Oldenburg), 380 (Barßel  - Edewecht – Oldenburg) und 330 (Wiefelstede – Oldenburg) im Stundentakt, samstags und sonntags im Zweistundentakt. Taktlücken und fehlende Wochenendfahrten gehören somit der Vergangenheit an. Durch die vielen zusätzlichen Fahrten und das neu geschaffene Angebot an Sonn- und Feiertagen erhalten auch die Gemeinden ohne direkten Bahnanschluss eine gute Anbindungsqualität an den öffentlichen Personennahverkehr und wir hoffen sehr, dass dieses bisher im Probebetrieb gefahrene Angebot auch angenommen wird. Außerdem haben nun auch in den Gemeinden Rastede und Bad Zwischenahn im letzten Jahr die dortigen Bürgerbus-Vereine den Betrieb aufgenommen. Der Landkreis Ammerland hat die Vereine mit jeweils 10.000 Euro für die Fahrzeugbeschaffung unterstützt.

Gegen Stress hilft sicherlich eins besonders: Bewegung. Das Ammerland mit seiner abwechslungsreichen, von Geest, Marsch und Moor geprägten Landschaft  bietet die besten Voraussetzungen, um sich zu bewegen und gleichzeitig abzuschalten. Der Erhalt dieser einzigartigen Kulturlandschaft ist uns ein besonderes Anliegen: Allein für den Ankauf wertvoller Flächen für den Naturschutz haben wir im letzten Jahr Mittel in Höhe von 121.500 Euro aufgewendet. Auch in diesem Jahr wird das Naturschutzprojekt Fintlandsmoor fortgesetzt, dazu kommen die Barkenkuhlen im Ipwegermoor. Im Rahmen dieses Projekt soll der Wasserstand im Ipwegermoor und in den angrenzenden Grünlandflächen angehoben werden. Die Fördergelder für den Flächenankauf 2014/2015 sind bewilligt. Der Landkreis und die Stiftung Naturschutz werden sich mit einem Eigenanteil von rund 70.000 Euro beteiligen.

Um all diese Stressverhinderungs- bzw. Stressabbaumaßnahmen zu fördern und zu unterstützen, brauchen wir eine solide stressfreie finanzielle Ausstattung. Ich freue mich, Ihnen berichten zu können, dass unser Haushalt auch in diesem wie im vergangenen Jahr den Stresstest locker bestanden hat: Seit 2012 gelingt uns eine jährliche Entschuldung, die wir auch in den nächsten Jahren fortsetzen können und werden. Betrug der Kreditbestand Ende 2011 noch 37,2 Mio. Euro, so lag er Ende 2014 nur noch bei  31,5 Mio. Euro. Damit konnten wir unsere Schulden um 15 Prozent reduzieren.

Trotz dieser positiven Schuldenentwicklung investieren wir weiterhin in erheblichem Umfang in die kommunale Infrastruktur des Landkreises wie Verkehrsanlagen und Breitbandausbau. 2014 lagen unsere Investitionen bei 11,3 Mio. Euro, für 2015 belaufen sich die Planansätze für die investiven Auszahlungen auf 8,9 Mio. Euro. Sowohl im Vorjahr als auch für 2015 und für die Folgejahre plant der Landkreis mit jährlichen Überschüssen im Ergebnishaushalt. Da wir nicht nur die laufenden Ausgaben, sondern auch unsere Investitionen zum größten Teil selbst decken können, müssen wir mit Finanzstress nicht rechnen. Passend zum Thema kann ich damit resümieren, dass sich unser Haushalt und unsere Finanzlage in einem guten Gesundheitszustand befinden.

Anrede,

Namens des Ammerländer Kreistages und der Kreisverwaltung möchte ich Ihnen, Ihren Familien, Ihren Unternehmen, Verbänden, Vereinen und Einrichtungen ein gesundes, gesegnetes und erfolgreiches Jahr 2015 wünschen. Ich wünsche uns allen einen entspannten Abend mit vielen interessanten Gesprächen und Begegnungen.

Bleiben Sie gesund!

Überleitung zu Prof. Dr. med. Alexandra Philipsen

Anrede,

Frau Prof. Dr. med. Alexandra Philipsen studierte Humanmedizin an der Universität Freiburg. 2006 wurde sie zur Oberärztin, 2011 zur Geschäftsführenden Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsklinik Freiburg ernannt. Wie schon eingangs erwähnt, wurde sie im September 2014 auf die Professur für „Psychiatrie und Psychotherapie“ der Universität Oldenburg berufen, gleichzeitig leitet sie als Direktorin die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in der Karl-Jaspers-Klinik.

Frau Prof. Dr. med. Alexandra Philipsen gilt als erstklassige Psychiaterin  und ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet der Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung bei Erwachsenen und bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind von größter Bedeutung – sowohl klinisch als auch gesellschaftlich. Deshalb freuen wir uns besonders, dass Sie, sehr geehrte Frau Philipsen, unserer heutigen Veranstaltung Glanz verleihen und zu dem Thema „Warum die European Medical School gut für den Stressabbau im Ammerland ist" vortragen werden!


 


 
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