Gemeinsames Projekt von Gesundheitsamt und Jugendamt: „Gut ankommen im Ammerland“

2 Personen mit der Broschüre in der Hand
„Gut ankommen im Ammerland“ heißt ein gemeinsames Projekt von Gesundheitsamt und Jugendamt, das jetzt angelaufen ist. Im Rahmen dieses Projektes sucht eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes in Begleitung eines Sprachmittlers Flüchtlingsfamilien mit Kleinkindern auf und informiert in einem Gespräch über unser Gesundheitssystem und über die Hilfen für Familien. Dabei wird unter anderem überprüft, ob Impfunterlagen vorhanden sind und welche Impfungen empfehlenswert sind. Die Familien erhalten dann ein Anschreiben an den Haus- oder Kinderarzt mit der Bitte, den Impfschutz zu vervollständigen und anstehende Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen.

„Seit dem vergangenen Jahr ist eine große Zahl Schutzsuchender aus Bürgerkriegsländern zu uns ins Ammerland gekommen. In den jeweiligen Heimatländern sind das Gesundheitswesen und damit auch das Impf- und Vorsorgesystem weitgehend zusammengebrochen. Daher haben wir jetzt besonders die Familien mit kleinen Kindern im Blick, damit die Kinder möglichst vor der Aufnahme in die Kindergärten und Schulen geimpft und schon einmal haus-  oder kinderärztlich untersucht worden sind“, so der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Elmar Vogelsang.

Die Broschüre, die auf Deutsch, Arabisch und Farsi erscheint, fasst für die Neuankömmlinge die wichtigsten Informationen zusammen: Übersichten über das ambulante und stationäre Gesundheitssystem, Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen und konkrete Adressenlisten. Daneben werden Angebote der Jugendhilfe, die Kinderservicebüros und Kontaktstellen für die Vermittlung „Früher Hilfen“ dargestellt.

Erhältlich ist die Broschüre im Gesundheitsamt. Außerdem kann sie hier im Internet abgerufen werden.

Für weitere Fragen stehen Andrea Koryciak (Gesundheitsamt, Lange Straße 36, 26655 Westerstede, Tel.: 04488/56-5340, a.koryciak@ammerland.de) oder Judith Kraiker (Jugendamt, Ammerlandallee 12, 26655 Westerstede, Tel. 04488 / 56 3350) gerne zur Verfügung.

Auf dem Bild sehen Sie Andrea Koryciak (Gesundheitsamt) und Judith Kraiker (Jugendamt), die die Broschüre auf den Weg gebracht haben.


 
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