Landkreis Ammerland: Zweitniedrigster Wert der Straftaten in Niedersachsen - „Flüchtlingsverhalten völlig unauffällig“

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Der Landkreis Ammerland liegt in puncto Sicherheit ganz vorn: Das unterstrich der Leiter der Polizeidirektion Oldenburg-Stadt/Ammerland Eckhard Wache bei der Vorstellung der Kriminal- und Verkehrsstatistik in der Konferenz der Ammerschen Hauptverwaltungsbeamten.

Mit 5.013 Straftaten ist für das Jahr 2015 für den LK Ammerland ein Rückgang von 435 Fällen zu verzeichnen (2014: 5448), was einen „historischen Tiefstand“ darstelle. Mit 4.180 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt das Ammerland deutlich unterhalb des Landesmittelwertes der Landkreise in Niedersachsen von 6.074 Straftaten auf 100.000 Einwohner. Die Häufigkeitszahl für das gesamte Bundesland Niedersachsen liegt sogar bei 7.263. Mit diesen Zahlen erreicht der LK Ammerland im Bereich der Polizeidirektion Oldenburg den niedrigsten und auf Landesebene bei den Landkreisen nach Wolfenbüttel den zweitniedrigsten Wert.

„Dieses Ergebnis rundet das außerordentlich gute Gesamtbild unseres Landkreises angenehm ab“, freute sich Landrat Jörg Bensberg. Er hob hervor, dass aus polizeilicher Sicht die Flüchtlingssituation als völlig unauffällig zu bezeichnen sei: „Straftaten werden nur zu einem deutlich unterdurchschnittlichen Anteil von Geflüchteten begangen“.

Bensberg wies auch darauf hin, dass die häufig geäußerte Annahme, dass Opfer von schwerwiegenden Straftaten in hohem Maße Senioren seien, durch die Zahlen der Polizeiinspektion nicht bestätigt wird. Im Gegenteil: Nur in 7,4 Prozent der Fälle waren Menschen über 60 Jahre betroffen, die im Landkreis Ammerland immerhin etwas mehr als ein Viertel (26,8 %) der Bewohner ausmachen.
 
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