„Reformation - da geht was“ – Ausstellung der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde im Kreishaus eröffnet

Landrat Jörg Bensberg hat die Ausstellung „Reformation - da geht was“ im Kreishaus eröffnet, die von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) Westerstede initiiert worden ist.

„Das Reformationsjubiläum bietet eine schöne Möglichkeit, den Wurzeln unserer Kultur nachzuspüren, über den eigenen Glauben nachzudenken und sich des eigenen Standpunkts in der Welt zu vergewissern. Denn nur eine Gesellschaft, die mit ihren Werten und kulturellen Eigenheiten – und dazu gehört auch ihre Religion – die eigene Identität pflegt, kann auch dem anderen, dem Fremden Raum geben, ohne sich dadurch bedroht zu fühlen“, betonte Landrat Jörg Bensberg in seiner Begrüßung.

„Wir möchten mit dieser Ausstellung alle einladen, sich mit den geschichtlichen Hintergründen, Entwicklungen und theologischen Grundlagen der Reformation auseinanderzusetzen und diese kirchliche Erneuerungsbewegung möglicherweise aus einer neuen Perspektive zu sehen. Reformation ist kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte, sondern sorgt bis heute für Bewegung, Veränderung und Erneuerung“, erläuterten die Pastoren Jürgen Saß und Carsten Hokema, der die Ausstellung mitkonzipiert hat. Sie ermunterten die Besucher: „Gehen Sie auf eine Entdeckungsreise!“

Die Ausstellung kann vom 24. April bis zum 19. Mai zu den üblichen Öffnungszeiten im Kreishaus besichtigt werden.
 
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