Mobile Problemstoffsammlung in Westerstede

Fahrzeug der mobilen Problemstoffsammlung
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Ammerland wird am Sonnabend, dem 21. Oktober, die „Mobile Problemstoffsammlung“ in Westerstede durchführen.

Das Schadstoffmobil der Entsorgungsfirma Augustin, Bremen, steht von



 
  •   8:00 Uhr -   9:00 Uhr in Halsbek (Parkplatz Sportplatz),
  •   9:30 Uhr - 12:00 Uhr in Westerstede (Albert-Post-Platz),
  • 13:30 Uhr - 15:00 Uhr in Ocholt (Dorfplatz, Westring),
  • 15:30 Uhr - 16:30 Uhr in Torsholt (Dorfgemeinschaftshaus, Torsholter Hauptstraße).


Sämtliche Problemstoffe aus Privathaushalten wie Farben, Lacke, Haushaltschemikalien, ölverschmutzte Abfälle, Medikamente usw. können in haushaltsüblichen Mengen am Sammelfahrzeug der Entsorgungsfirma abgeliefert werden. Abgegeben werden können auch Energiesparlampen. Sie dürfen wegen ihres Quecksilbergehaltes nicht in den Restmüll gelangen und müssen nach dem Elektrogesetz ebenfalls als Sondermüll einer getrennten Erfassung zugeführt werden. Elektro- und Elektronikkleingeräte bis Toastergröße können ebenfalls abgegeben werden.

Aus aktuellem Anlass möchten der Abfallwirtschaftsbetrieb und die Entsorgungsfirma Augustin auf zwei Besonderheiten bei der Problemstoffsammlung hinweisen: Eine Altölannahme ist grundsätzlich ausgeschlossen. Und für die Altbatterierücknahme sind vorrangig die Vertreiber von Batterien (Supermärkte, Elektrofachgeschäfte u.a.) zuständig. Dies gilt auch für Fahrradbatterien, die ebenso nach dem Batteriegesetz von den Vertreibern zurückgenommen werden müssen. Verbraucher sollten die ausgedienten Akkus in Karton oder Folie verpackt und die äußeren Pole mit Klebeband vor Kurzschluss und Beschädigung geschützt unbedingt beim Fahrradhändler abgeben, denn die Annahme von Lithium-Ionen-Akkus aus Elektrofahrrädern stellt eine besondere Gefahr bei einer mobilen Problemstoffsammlung dar. „Durch chemische Reaktionen bei beschädigten Batterien kann es zu Entzündungen und Bränden bei der Lagerung und Sammlung kommen. Dies hätte fatale Folgen bei einem Gefahrguttransport mit brennbaren Materialien“, so die Entsorgungsfirma Augustin.


 
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