Mobile Problemstoffsammlung in Bad Zwischenahn

Fahrzeug der mobilen Problemstoffsammlung
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Ammerland wird am Sonnabend, dem 2. Dezember, die „Mobile Problemstoffsammlung“ in Bad Zwischenahn durchführen.

Das Schadstoffmobil der Bremer Entsorgungsfirma Augustin steht von:



 
  •  8:30 Uhr -  9:30 Uhr in Ofen (Parkplatz Sportplatz, Rudolf-Kinau-Weg),
  • 10:00 Uhr - 11:00 Uhr in Petersfehn (Grundschulbereich),
  • 11:30 Uhr - 12:00 Uhr in Kayhauserfeld (Kranstraße, beim Wendehammer),
  • 13:30 Uhr - 16:00 Uhr in Bad Zwischenahn (Gymnasium Humboldstr.),
  • 16:30 Uhr - 17:00 Uhr in Rostrup (Bushaltestelle Grundschule Rostrup, Elmendorfer Straße).


Bei der Sammlung können sämtliche Problemstoffe aus Privathaushalten wie Farben, Lacke, Haushaltschemikalien, ölverschmutzte Abfälle, Medikamente usw. in haushaltsüblichen Mengen am Sammelfahrzeug der Entsorgungsfirma abgeliefert werden. Abgegeben werden können auch Elektro- und Elektronikaltgeräte bis Toastergröße sowie Energiesparlampen, die wegen ihres Quecksilbergehaltes keinesfalls in den Restmüll gelangen dürfen.

Aus aktuellem Anlass möchten der Abfallwirtschaftsbetrieb und die Entsorgungsfirma  Augustin auf zwei Besonderheiten bei der Problemstoffsammlung hinweisen: Eine Altölannahme ist grundsätzlich ausgeschlossen. Und für die Altbatterierücknahme sind vorrangig die Vertreiber von Batterien (Supermärkte, Elektrofach-geschäfte u.a.) zuständig. Dies gilt auch für Fahrradbatterien, die ebenso nach dem Batteriegesetz von den Vertreibern zurückgenommen werden müssen. Verbraucher sollten die ausgedienten Akkus in Karton oder Folie verpackt und die äußeren Pole mit Klebeband vor Kurzschluss und Beschädigung geschützt unbedingt beim Fahrradhändler abgeben, denn die Annahme der Lithium-Ionen-Akkus aus Elektrofahrrädern stellt eine besondere Gefahr bei einer mobilen Problemstoffsammlung dar. „Durch chemische Reaktionen bei beschädigten Batterien kann es zu Entzündungen und Bränden bei der Lagerung und Sammlung kommen. Dies hätte fatale Folgen bei einem Gefahrguttransport mit brennbaren Materialien“, so die Entsorgungsfirma Augustin.


 
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