Mobile Problemstoffsammlung in Edewecht

Fahrzeug der mobilen Problemstoffsammlung
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Ammerland wird am Sonnabend, dem 18. August, die „Mobile Problemstoffsammlung“ in Edewecht durchführen.



Das Schadstoffmobil der Bremer  Entsorgungsfirma Augustin steht von

 
  •  8:30 Uhr -  9:30 Uhr in Friedrichsfehn (Bushaltestelle Schule, Dorfstraße),
  • 10:00 Uhr - 10:30 Uhr in Jeddeloh II (jetzt: Parkplatz Wischenstraße 36 gegenüber Firma Poppen),
  • 11:00 Uhr - 11:30 Uhr in Jeddeloh I (Schützenplatz, Jeddeloher Damm),
  • 12:00 Uhr - 12:30 Uhr in Osterscheps (jetzt: Parkplatz Osterschepser Straße, gegenüber Firma Bell),
  • 14:00 Uhr - 16:30 Uhr in Edewecht (Grundschule, Hauptstraße)


Bei der Sammlung können sämtliche Problemstoffe aus Privathaushalten wie Farben, Lacke, Haushaltschemikalien, ölverschmutzte Abfälle, Medikamente usw. in haushaltsüblichen Mengen am Sammelfahrzeug der Entsorgungsfirma abgeliefert werden. Abgegeben werden können auch Elektro- und Elektronikkleingeräte bis Toastergröße (keine Monitore) sowie Energiesparlampen, die wegen ihres Quecksilbergehaltes keinesfalls in den Restmüll gelangen dürfen.

Aus aktuellem Anlass möchten der Abfallwirtschaftsbetrieb und die Entsorgungsfirma Augustin auf zwei Besonderheiten bei der Problemstoffsammlung hinweisen: Eine Altölannahme ist grundsätzlich ausgeschlossen. Für die Altbatterierücknahme sind vorrangig die Vertreiber von Batterien (Supermärkte, Elektrofachgeschäfte u. a.) zuständig. Diese Regelung gilt auch für Fahrradbatterien, die ebenso nach dem Batteriegesetz von den Vertreibern zurückgenommen werden müssen. Verbraucher sollten die ausgedienten Akkus in Karton oder Folie verpackt und die äußeren Pole mit Klebeband vor Kurzschluss und Beschädigung geschützt unbedingt beim Fahrradhändler abgeben, denn die Annahme von Lithium-Ionen-Akkus aus Elektrofahrrädern stellt eine besondere Gefahr bei einer mobilen Problemstoffsammlung dar. „Durch chemische Reaktionen bei beschädigten Batterien kann es zu Entzündungen und Bränden bei der Lagerung und Sammlung kommen. Dies hätte fatale Folgen bei einem Gefahrguttransport mit brennbaren Materialien“, so die Entsorgungsfirma Augustin.


 
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