Erweiterung der Abwasserreinigungsanlage Edewecht und Einleitung der gereinigten Abwässer in die Vehne

Die Gemeinde Edewecht hat gemeinsam mit der EWE Wasser GmbH, Cuxhaven,  bei der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Ammerland die Genehmigung für eine stufenweise Kapazitätserweiterung der Abwassereinigungsanlage Edewecht an der Industriestraße von bisher 172.000 Einwohnerwerten (EW) auf insgesamt 285.000 EW sowie die Änderung der bestehenden wasserrechtlichen Erlaubnisse für die Einleitung der Abwässer aus der Abwasserreinigungsanlage Edewecht in die Vehne nach den Vorschriften des Wasserhaushaltsgesetzes und des Niedersächsischen Wassergesetzes beantragt.

Für dieses Genehmigungs- und Erlaubnisverfahren besteht nach den Vorgaben des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) die Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung. Demzufolge ist das Genehmigungs-/Erlaubnisverfahren gemäß § 99 i. V. m. § 9 Nds. Wassergesetz (NWG) als förmliches Verfahren zu führen. Zuständige Behörde für dieses Verfahren ist die Untere Wasserbehörde des Landkreises Ammerland.

Es ist zunächst ein Anhörungsverfahren durchzuführen. Im Rahmen dieses Verfahrens sind die Antragsunterlagen nach entsprechender ortsüblicher Bekanntmachung einen Monat auszulegen sowie die Träger öffentlicher Belange und Verbände anzuhören.

Die entscheidungsrelevanten detaillierten Unterlagen können hier eingesehen werden.


Teil I

Anträge:
• Antrag auf Genehmigung für die Erweiterung der Abwasserreinigungsanlage Edewecht
• Antrag auf Erlaubnis zur Einleitung von Abwasser in die Vehne

A: Allgemeinde Erläuterungen zu den Anträgen

B: Technische Vorhabensbeschreibung Abwasserreinigungsanlage Edewecht
 
 Textteil:
• Erläuterungsbericht
• Erlaubnisantrag nach § 8 i.V.m. §§ 9 und 10 WHG
• Bauantrag nach NBauO

Planunterlagen/zeichnerische Darstellung
• Blatt 1 – Übersichtsplan   1 : 25.000
• Blatt 2.1 – Übersichtslageplan (Bestand)   1 : 500
• Blatt 2.2 – Übersichtslageplan (Planung)   1 : 500

C:  Wasserbauliche Planung Abkühlungsgewässer
 
 Anhang
• Anlage 1 – Lageplan Abkühlungsgewässer   1 : 500
• Anlage 2 – Längsschnitt Abkühlungsgewässer   1 : 500/100
• Anlage 3 – Profile Abkühlungsgewässer   1 : 100/100
• Anlage 4 – Detail Sohlenrampe

D: Schallimmissionsprognose für das Bauvorhaben „Erweiterung Abwasser-reinigungsanlage Edewecht“

E: Geruchsimmissionsprognose zur Erweiterung der Kläranlage Edewecht

F: Umweltverträglichkeitsuntersuchung (UVU)

 Anhang
• Karte F 1 – Bestandserfassung Schutzgut Tiere und Pflanzen – Bestand   Biotypen ARA Edewecht, Maßstab 1 : 1.000
• Karte F 2 – Bestandserfassung Schutzgut Tiere und Pflanzen – Bestand   Biotypen ARA Edewecht, Maßstab 1 : 5.000
• Blatt 1
• Blatt 2
• Blatt 3

G: Allgemein verständliche nichttechnische Zusammenfassung (AVZ)

H: Natura 2000 – Voruntersuchung

 Anhang
• Karte H 1 – Bestand FFH-Lebensraumtypen im FFH-Gebiet 2812-331 „Godensholter Tief“, Maßstab 1 . 5.000
 
I: Untersuchung zur speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung

J: Untersuchung der Verträglichkeit mit den Bewirtschaftungszielen nach Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)

K: Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP)

 Anhang
• Karte K 1 – Bestands- und Konfliktplan ARA Edewecht, Maßstab 1 : 5.000
• Karte K 2 – Maßnahmen ARA Edewecht, Maßstab 1 : 1.000


Teil II:

A: Antrag Deutsches Milchkontor Edewecht GmbH (DMK)

B:  Vorhabensbeschreibung DMK
Konzept zum Umgang mit betrieblichen Abwässern am DMK-Standort Edewecht

 

Die Antragsunterlagen liegen außerdem in der Zeit vom 10.09.2018 bis einschließlich 09.10.2018 während der Dienststunden bei der Gemeinde Edewecht, Rathausstraße 7, 26188 Edewecht, Zimmer 223 (Mo.-Fr. 8.00 Uhr - 12.30 Uhr; Mo., Di. und Do. 14.00 Uhr - 17.00 Uhr und auf Anmeldung Mi. 14.00 Uhr - 16.00 Uhr) zur allgemeinen Einsicht aus.

Jeder, dessen Belange von dem Vorhaben berührt sind, kann bis spätestens einem Monat nach Ende der Auslegungsfrist bei der Gemeinde Edewecht, Zimmer 223 oder beim Landkreis Ammerland, Ammerlandallee 12, 26655 Westerstede, Untere Wasserbehörde, Zimmer 257, Einwendungen schriftlich oder zur Niederschrift erheben. Nach Ablauf dieser Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausge¬schlossen. Ausgenommen hiervon sind Einwendungen, die wegen nachträglicher Wirkungen nach den Voraussetzungen des § 14 Abs. 6 WHG geltend gemacht werden können oder Einwendungen, die auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.

Werden gegen das Vorhaben Einwendungen erhoben, so werden diese in einem Termin erörtert. Dieser Termin wird vorher den Einwendungsführern schriftlich mitgeteilt. Werden jedoch mehr als 50 Einwendungen erhoben, können die Beteiligten durch öffentliche Bekanntmachung zu dem Erörterungstermin geladen werden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass im Erörterungstermin auch bei Ausbleiben des Einwendungsführers über dessen Einwendungen entschieden werden kann.

Die Entscheidung über die Einwendungen kann ebenfalls durch eine öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn mehr als 50 Zustellungen erforderlich sind.

Durch Einsichtnahme entstehende Kosten können nicht erstattet werden.


 
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