Landkreis ergreift erste Maßnahmen zur Errichtung des Hospizes in Westerstede

Nachdem der Kreistag in seiner Sitzung im März beschlossen hat, in Westerstede ein Hospiz zu errichten, wird mit großen Schritten an der Umsetzung gearbeitet. Dafür werden Mittel im Umfang von 1 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung gestellt. Das neue Hospiz soll in unmittelbarer Nähe zur Ammerland-Klinik liegen: mitten in der Stadt und trotzdem ruhig und abgeschirmt im Grünen. Es wird acht Plätze haben und die notwendigen Dienst- und Aufenthaltsräume für Personal und Angehörige beherbergen.


„Wir sind sehr froh darüber, dass mit dem Erwerb eines passenden Grundstückes der Bau des Hospizes nun konkrete Formen annimmt. Die Stadt Westerstede hat uns im Vorfeld unterstützt, so dass kurzfristig weitere Realisierungsschritte folgen können. Zunächst steht dabei die Vorbereitung des Grundstückes für die Bebauung an, ab September sollen dann die eigentlichen Baumaßnahmen beginnen und für Mai des nächsten Jahres ist die Einweihung geplant“, erklärte Thomas Kappelmann, Werkleiter des Eigenbetriebes Kreiskranken-hauses, der die Baumaßnahme umsetzt. 

Träger des Hospizes wird voraussichtlich eine gemeinsame Gesellschaft der Ammerland-Klinik und des Hospizvereins sein. Der Hospizverein hegt schon lange den Wunsch, für das Ammerland ein stationäres Hospiz zu errichten, ein Haus, in dem Sterbende in der letzten Phase ihres Lebens begleitet und unterstützt werden.


 
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