Vorstandswahlen beim „Verein zur Förderung der beruflichen Bildung im Ammerland“ – Kooperation zwischen den Berufs- und allgemeinbildenden Schulen stößt auf große Zustimmung

Der „Verein zur Förderung der beruflichen Bildung im Ammerland“ hat bei seinen Vorstandswahlen seinen ersten Vorsitzenden Jörg Bensberg und den Geschäftsführer Horst Bühring wiedergewählt. Für den mit großem Dank verabschiedeten zweiten Vorsitzenden Ewald Schmidt (Petersfehn) wurde Malte Luers (Westerstede) als Nachfolger gewählt. Der zweite Geschäftsführer Holger Janßen, Kassenführer Horst Caspers und Schriftführer Rainer Westera wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Fördervereins stand darüber hinaus der Rechenschaftsbericht des Geschäftsführers. Horst Bühring berichtete über die Umsetzung der Ergebnisse einer pädagogischen Veranstaltung im Kreishaus zum Thema „Berufsorientierung durch stärkere, intensivere Zusammenarbeit zwischen den Berufsbildenden und allgemeinbildenden Schulen im Ammerland“, die im Herbst letzen Jahres von 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht wurde.

Positive Resonanz erhielt der „Verein zur Förderung der beruflichen Bildung im Ammerland“ durch Dr. Arend Lüschen, Leiter der Astrid-Lindgren-Schule in Edewecht. Er zeigte sich sehr erfreut über die Ergebnisse der neu ins Leben gerufenen Kooperation zur Berufsorientierung: „Die neunten Klassen unserer Schule konnten acht Wochen lang jeweils an einem Tag in der Woche mit wechselnden Arbeitsfeldern von Bau bis Pflege ein vielfältiges Angebot für die Berufsorientierung nutzen. Nicht nur unsere Schülerinnen und Schüler waren sehr zufrieden, auch die Rückmeldungen aus der Lehrer- und Elternschaft sowie dem Lehrerkollegium belegten eine deutlich positive Resonanz.“

Auch Reinhard Lobmeyer, Schulleiter der Hauptschule Bad Zwischenahn, war sehr zufrieden: „Unsere achten Hauptschulklassen haben einen Tag lang die Berufsbildenden Schulen und das Beratungszentrum mit einem Rundgang erkundet. Jeder Schüler konnte seinen Traumberuf zwei Tage lang durch aktive Teilnahme am Unterricht überprüfen und danach in seinem gewählten Bereich wöchentlich an einem Tag am praktischen Unterricht teilnehmen. Diese gelungene Initiative des Fördervereines hat mit Sicherheit einen wichtigen Grundstein gelegt für die bessere Berufsorientierung unser Schülerinnen und Schüler.“

In zusätzlich angebotenen Schnupperpraktika konnten die Schüler das von ihnen gewählte Berufsfeld noch einmal überprüfen und zukünftige Lehrkräfte und Werkstätten kennenlernen. Durch die Verzahnung von Erfahrungen in Theorie und Praxis der gewählten Arbeitsfelder konnten die Schüler einen umfassenden Überblick über die gewünschten Berufszweige gewinnen.


 
 
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