Treffen der Regionalgruppe der Behindertenbeiräte und -beauftragten Nordwest

Die Regionalgruppe der Behindertenbeiräte und -beauftragten Nordwest hat sich im Kreishaus Westerstede getroffen. „Es ist wichtig, die Behindertenarbeit auch über die jeweiligen Kreisgrenzen hinaus abzustimmen“, sagte Sozialdezernent Ingo Rabe in seinem Grußwort. Hauptthema war neben Berichten aus den einzelnen Regionen und der Zusammenarbeit mit dem Landesbehindertenrat die Umsetzung der Inklusion.

Der Vorsitzende des Behindertenbeirates Ammerland, Andreas Retzlaff, referierte zu „Interdisziplinären Konzepten für Arbeit suchende Menschen mit Behinderungen im Ammerland“. Ziel sei es, dass möglichst viele junge Menschen mit Behinderungen in Zukunft in Ammerländer Betrieben ausgebildet werden sollen. Dafür habe er bereits erste Sondierungsgespräche mit der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS) in Wilhelmshaven geführt, die sich bereit erklärt habe, den Behindertenbeirat fachspezifisch zu begleiten. Darüber hinaus sei ein Treffen in der Apothekervilla mit dem Vorsitzenden des Wirtschaftsforums Westerstede, Arndt Henken, Unternehmern aus dem Ammerland, Fachleuten der GPS und dem Arbeitskreis des Behindertenbeirates beim Landkreis Ammerland geplant.

„Außerdem soll in diesem Jahr eine Informationsveranstaltung über Einstellungsmöglichkeiten erfolgen. Es ist geplant, eine große Anzahl von Ammerländer Unternehmen einzuladen. Die Unternehmer werden unter anderem über Kündigungsfristen für Menschen mit Behinderungen und über Ausgleichszahlungen informiert. Es soll erreicht werden, dass junge Menschen nach erfolgter Ausbildung in den jeweiligen Ammerschen Betrieben in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen werden“, kündigte Retzlaff an.

Die Regionalgruppe der Behindertenbeiräte und -beauftragten Nordwest wurde am 1.6.2010 im Kreishaus Westerstede gegründet. Der Behindertenbeirat des Landkreises Ammerland als Mitglied dieser Gruppe vertritt als unabhängiges Gremium die besonderen Belange und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung im Landkreis Ammerland in der Öffentlichkeit gegenüber allen verantwortlichen Institutionen (Politik, Verwaltung, Medien usw.).
 
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