Europäisches „Gipfeltreffen“ in Westerstede – Teilnehmer des EU-Projektes „Know-Hub“ kommen zum Erfahrungsaustausch zusammen

Insgesamt zwanzig Frauen und Männer aus mehreren europäischen Staaten haben sich Ende April für zwei Tage in Westerstede zu einer Fachtagung im Rahmen des EU-Projektes „Know-Hub“ getroffen.

Im Mittelpunkt der Zusammenkunft stand zunächst ein Erfahrungsaustausch über lokale Innovationsstrategien in den einzelnen Regionen der insgesamt acht teilnehmenden Projektpartner. Daran anschließend wurden „best practice“ - Beispiele erarbeitet, die anderen Regionen in Europa als Vorbild für die Einführung von Innovationsstrategien dienen sollen. Hintergrund des Projektes ist die ab 2014 beginnende neue EU-Förderperiode, die das Vorhandensein solcher Strategien für eine Förderung zwingend voraussetzt.

Einzige teilnehmende Region aus Deutschland ist die Arbeitsgemeinschaft der Landkreise und kreisfreien Städte in Weser-Ems, die im März ihr Strategiekonzept „Wissensvernetzung in Weser-Ems 2020“ verabschiedet und der Öffentlichkeit präsentiert hat.

„Wir haben uns frühzeitig auf den Weg gemacht und wichtige Rahmenbedingungen für Wachstum und Beschäftigung  in Weser-Ems formuliert. Auch im europäischen Kontext sind wir damit gut aufgestellt, wie der Erfahrungsaustausch mit anderen Regionen gezeigt hat“, freut sich Landrat Jörg Bensberg, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft.

„Europa ist mehr als freier Warenverkehr oder eine einheitliche Währungszone. Es ist auch ein Friedensprojekt, welches von gegenseitigem Verständnis und Respekt voreinander geprägt sein sollte. Die Teilnahme an dem EU-Projekt Know-Hub ist eine hervorragende Gelegenheit, diese Idee von Europa mit Leben zu füllen“, so Bensberg weiter. 

 


 
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