Die Rede des Landrates beim Neujahrsempfang 2014

„Ich liebe das Knistern der Banknoten, das Klimpern der Goldstücke und den süßen Duft des Großkapitals". Mit diesem Zitat von Dagobert Duck, dem Entenhausener Finanzgenie und reichsten Erpel der Welt, möchte ich Sie alle herzlich zu unserem Neujahrsempfang begrüßen, bei dem es sich heute vor allem um das Thema Geld drehen soll. Neben diesem telleräugigen Enterich mit dem großen Schnabel existiert wohl niemand, der im Zusammenhang mit Bankenpleiten und Euro-Krise so häufig zitiert wird. Nicht erst seit dem Erscheinen des Buches „Raus aus der Krise“ gilt er als Protagonist für Finanzfragen. Ob Dagobert Duck, der sein Vermögen nicht in Euro, sondern in Talern in einem Geldspeicher hortet, für uns ein Vorbild im Umgang mit Geld sein könnte, wird im Laufe des Abends noch genauer beleuchtet werden.
Ich freue mich, dass so viele Vertreterinnen und Vertreter der das Ammerland repräsentierenden Gruppen und Einrichtungen unserer Einladung zum Neujahrsempfang 2014 gefolgt sind. Angesichts des vorgesehenen Pro-gramms ist es hoffentlich in Ihrem Sinn, dass ich nur einige aus Ihren Reihen zur Begrüßung persönlich anspreche. Ich begrüße die Mitglieder des Deutschen Bundestages, des Niedersächsischen Landtages, den Ehrenkreistagsabgeordneten, die Bürgermeisterin, die Bürgermeister und die Ehrenbürgermeister der sechs Ammer-länder Gemeinden. Ein besonderes Willkommen gilt unseren Freunden aus unserem polnischen Partnerlandkreis Pleszew: Herrn Landrat Karalus und Herrn Vorsitzenden des Rates Miroslaw Kuberka. Herr Landrat Karalus wird im Anschluss an meine Ansprache die Gelegenheit wahrnehmen, ein persönliches Grußwort an Sie alle zu richten.Ich freue mich, dass auch die Vertreterinnen und Vertreter der Medien so zahlreich erschienen sind: Ganz herzlich möchte ich mich für die partnerschaftliche Berichterstattung über das Geschehen im Landkreis Amerland im Jahre 2013 bedanken und wünsche mir, dass sich diese auch im kommenden Jahr so fortsetzen möge.

Anrede,
wie Sie alle als langjährige Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Neujahrsempfanges wissen, laden wir gern zusätzliche Gäste ein. In diesem Jahr haben wir uns entschieden, unseren Seniorenbeirat einzuladen. Das haben wir nicht nur deswegen getan, weil Dagobert Duck, der in diesem Jahr seinen 67. Geburtstag begeht, nun auch offiziell „Ente in Rente“ ist. Und auch nicht, weil es sich um eine Generation handelt, die schon zwei Währungsreformen erlebt hat und wir nachher ja vielleicht die dritte in Angriff nehmen. Nein: Wir möchten mit dieser Einladung den Mitgliedern unseres Seniorenbeirates stellvertretend für alle aktiven Senioren unsere besondere Wertschätzung für ihr großes Engagement im und für das Ammerland zeigen. Was sagt Rentner Dagobert Duck dazu? „Ich ein Tattergreis? Pah! Alter ist keine Frage des Körpers, sondern des Geistes! Viele große Männer waren bis ins hohe Alter aktiv, weil sie noch ein Ziel vor Augen hatten“.

Anrede,
„Raus aus dem Euro – rein in den RhodoTaler?“ Nach einer recht aktuellen Umfrage für das französische Meinungsforschungsinstitut IFOP haben 44 Prozent der Deutschen kein Vertrauen in den Euro. Auch Dagobert Duck hat sich für eine andere Währung entschieden: für Kreuzer und Taler, eine bodenständige Währung, was noch zusätzlich dadurch verdeutlicht wird, dass die Rückseite des Talers ein Bäumchen ziert. Offensichtlich setzte Dagobert Duck bereits auf den Rhodo-Thaler. Ob er uns damit Vorbild sein kann, wird uns unser heutiger Gastredner Folker Hellmeyer beantworten, der seit 2002 als Chefanalyst der Bremer Landesbank tätig ist und in Fragen rund um den Euro als ausgewiesener Experte gilt. Sehr geehrter Herr Hellmeyer, wir freuen uns sehr auf Ihren Vortrag!

Anrede,
Auf die Frage, wie Dagobert Duck so reich geworden ist, bekennt der prominenteste Erpel der Welt in einem sei-ner seltenen Zeitungsinterviews: „Nun, das Geheimnis heißt: sparen. Dann sparen. Und dann noch mal sparen. Dazwischen muss man hart arbeiten und ab und zu kann man auch klug investieren. Aber hauptsächlich geht es ums Sparen“. Das ist auch unsere Devise: Sparen und investieren.
Peter Bofinger, Wirtschaftsweiser und eigentlich ein leiser Mann, wirft Dagobert Duck vor, dass er dessen Strategie, nämlich immer mehr Geld und Gold zu horten, für höchst gefährlich halte. Der Ökonom fordert im aktuellen Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen, es müsse Schluss sein mit der Dagobert-Duck-Mentalität in Deutschland! Sofort! Der Erpel sei die „personifizierte Liquiditätsfalle“. Ducks Antwort: „Pah, ein Wirtschaftsweiser. Wenn er weise wäre und etwas von Wirtschaft verstehen würde, wäre er doch wohl so reich wie ich!“ Er liebe jedes einzelne Geldstück, prüfe den Pegelstand im Geldspeicher täglich und wende es mit dem Bulldozer: „Es ist mir ein Hochgenuss, wie ein Seehund hineinzuspringen... wie ein Maulwurf darin herumzuwühlen...und es in die Luft zu werfen, dass es mir auf die Glatze prasselt!“

Anrede,
das ist zweifelsohne ein schönes Bild, aber der Landkreis Ammerland schwimmt leider nicht in Geld. Der Landkreis Ammerland hat aber stets darauf geachtet, unnötige Ausgaben zu vermeiden, um die vorhandenen Taler sinnvoll zum Wohle seiner Bürgerinnen und Bürger einsetzen zu können. Immerhin nimmt der Kreis über tausend staatliche und kommunale Aufgaben wahr, von der arbeitsmarktlichen Integration bis zur Zulassung von Fahrzeugen.

Anrede,
„Das Geheimnis wahren Glücks ist, seine Arbeit zu genießen … und niemand genießt seine Arbeit so sehr wie ich“, behauptet Dagobert Duck. Nicht jeder Mensch hat Arbeit bzw. einen Arbeitsplatz, der ihn glücklich macht. Deshalb hat der Landkreis Ammerland, der seit mittlerweile neun Jahren für die Beratung, Qualifizierung und
Vermittlung sowie die Leistungszahlung im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II (Hartz IV) zuständig ist, allein in diesem Handlungsfeld im letzten Jahr 36,9 Millionen Euro umgesetzt. Erfreulich ist, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Ammerland einen neuen Höchststand erreicht hat; 42.715 Personen sind im Ammerland sozialversicherungspflichtig beschäftigt, womit wir eine Steigerung von 2,6 Prozent verzeichnen können. Damit nimmt der Landkreis Ammerland den zweiten Platz (von 46) in Niedersachsen ein. Die Arbeitslosenquote lag im Jahrsdurchschnitt bei 4,5 Prozent und damit auf dem vierten Platz in Niedersachsen. Für dieses beeindruckende Ergebnis möchte ich mich ausdrücklich bei den Unternehmen und Betrieben im Ammerland bedanken, die wieder sehr erfolgreich waren und auch im letzten Jahr viele neue Arbeitsplätze geschaffen haben. Und ich freue mich, dass unser Jobcenter und die Arbeitsagentur erneut mit großem Erfolg arbeitlose Menschen aus dem Ammerland in Beschäftigung vermitteln konnten.
Erfreulich ist auch, dass sich das 2011 eingeführte Bildungs- und Teilhabepaket zu einem dauerhaften Erfolgsmodell entwickelt hat: Allein im letzten Jahr wurden über 8500 Anträge bearbeitet und 1,15 Millionen Euro in die Zukunft von Kindern aus einkommensschwachen Familien investiert.
Dietbert Duck, der Vater von Dagobert Duck, ließ seinen Sohn als Schuhputzer arbeiten, „um seine jugendliche Energie in die rechte Bahn zu lenken und etwas aus seinem Leben zu machen … Es müssen richtig dreckige Schuhe sein, damit der Junge sich seinen Lohn auch wirklich verdient“. Solche harten Methoden sind vorbei: Heutzutage werden Schulabgängerinnen und Schulabgänger im Rahmen unserer Ausbildungsplatzinitiative in die Arbeitswelt begleitet. Und dabei ist der Landkreis Ammerland stets sehr erfolgreich! Im vergangenen Jahr haben wir 386 Teilnehmer vermitteln können: Bis auf einen Jugendlichen haben alle Teilnehmer entweder eine Ausbildungsstelle oder einen Praktikumsplatz erhalten oder sie haben sich für den weiteren Schulbesuch oder das Freiwillige Soziale Jahr entschieden. Diese positiven Resultate haben wir vor allem unseren heimischen Firmen und Unternehmen zu verdanken, die sich überaus engagiert beteiligt und zahlreiche Ausbildungsplätze bereitgestellt haben.

Anrede,
„Leichtfertig ist die Jugend mit dem Wort und bar jeden Sinnes für geschäftliche Dinge!“, vermutet Dagobert Duck. Dabei hat er noch gar nicht wissen können, wie leichtfertig die Jugend mit dem Wort in Social Media wie Facebook umgeht! Um die Jugendlichen entsprechend ihrer Lebenssituation auf den Übergang in das Arbeits- und Erwerbsleben vorzubereiten, fördern und fordern unsere Berufsbildenden Schulen zurzeit fast 3.300 Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung zu selbstständigen und verantwortungsbewussten sowie fachkompetenten Persönlichkeiten. Zentrale Aspekte sind die Ermöglichung der Berufsorientierung und die Förderung der Ausbildungsreife sowie die Stärkung und Entwicklung von Fach- und Schlüsselkompetenzen. Dafür haben wir im letzten Jahr 3,6 Millionen Euro ausgegeben. Das ist Geld, das sich verzinst; mit 3,4 Prozent haben wir eine sehr geringe Jugendarbeitslosigkeit im Durchschnitt des Jahres 2013 bei den unter 25-jährigen. Bemerkenswert ist die Quote der unter 20-jährigen: Sie liegt sogar bei nur 0,8 Prozent. „Für den Langschläfer ist die Welt länger in Ordnung“. An diesen weisen Worten von Dagobert Duck ist viel dran, aber damit wir uns auch im Ammerland an den frühen Schulbeginn halten, tun wir zumindest sehr viel dafür, dass für die Ammerländer Schülerinnen und Schüler die Welt auch sehr früh morgens schon in Ordnung und sicher ist. Die Schülerbeförderung ist uns im letzten Jahr 7,7 Mio. Euro wert gewesen und bildete damit auch einen großen Posten in unserem Haushalt. Bevor wir den thematischen Bereich Arbeit, Schule und Bildung verlassen, noch zwei weitere Schwerpunkte: Der Landkreis hat auch im vergangenen Jahr für den Bereich Kultur und musische Bildung etwa eine halbe Million Euro ausgegeben; für den Sport wurde ebenfalls ungefähr eine halbe Million Euro aufgewendet, sodass die beiden Bereiche insgesamt im Haushalt mit einer Million Euro zu Buche schlagen. Vielleicht wohnen deshalb in unserer Region die glücklichsten und zufriedensten Menschen Deutschlands?

Anrede,
„Pah, moderne Jugend! Lauter Softies, Knackis und Gruftis! Jammerlappen allzumal“: Auch wenn Dagobert sich hier so despektierlich über die Jugend äußert, so wäre er doch sofort bereit, für das Leben seiner Neffen Tick, Trick und Track alles zu geben. Der Landkreis Ammerland setzt auf seinen Nachwuchs und hat im vergangenen Jahr (2013) mehr Geld für Kinder und Jugendliche als je zuvor ausgegeben: 15 Millionen Euro, das sind neun Prozent mehr als im Vorjahr. Auch in den umliegenden Landkreisen sind ähnliche Entwicklungen zu verzeichnen. Die Kosten lassen sich zwei großen Bereichen zuordnen: der Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Tagespflege sowie den Hilfen zur Erziehung für Kinder und Familien in schwierigen Lebenslagen und Eingliederungshilfen. Für den ersten Bereich, die Betreuung in Kindergärten, Krippen und bei Tagesmüttern, haben wir 2,7 Millionen Euro ausgegeben. So werden mit Beginn des kommenden Kindergartenhalbjahres (2/2014) dank des großen Engagements der Gemeinden und des Landkreises 900 Tagespflege- und Krippenplätze zur Verfügung stehen, sodass kreisweit fast 40 Prozent der unter Dreijährigen versorgt sein werden. Mit diesem Ergebnis stehen wir im Vergleich zu anderen Kommunen ausgesprochen gut da. Der zweite Bereich, die Hilfen zur Erziehung für Kinder in schwierigen Lebenslagen, reagiert auf die vielfältigen Probleme, in denen ein Teil der Kinder und Jugendlichen aufwächst. So lagen die Ausgaben für die "Hilfen zur Erziehung" im Jahr 2013 bei 7,1 Millionen Euro. Damit werden zum Beispiel Kinder in Pflegefamilien, Heimen und Wohngruppen gefördert. Enthalten sind darin auch die Kosten für die ambulante Betreuung von Familien durch Fachkräfte im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe. In diesem Zusammenhang möchte ich stolz erwähnen, dass unser jüngstes Projekt „Willkommen im Leben – willkommen im Ammerland“, mit dem wir junge Eltern in ihrer neuen Lebenssituation unterstützen möchten, von 80 Prozent der Angeschriebenen gern in Anspruch genommen worden ist.

Anrede,
„Man muss handeln, wenn sich die Dinge wandeln“, sagt Dagobert Duck in dem Bestseller „Seine erste Million“. Das sehen wir auch so und haben im letzten Jahr 38,7 Millionen Euro für den Bereich Sozialhilfe nach dem SGB XII ausgegeben. Diese Unterstützung des Landkreises für Bürgerinnen und Bürger, die ihr Leben und ihre Grundbedürfnisse nicht oder nicht mehr aus eigenen Kräften gestalten bzw. sicherstellen können, ist der größte Posten im Haushalt. Wesentliche Schwerpunkte bilden die Hilfe zum Lebensunterhalt, die Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, die Eingliederungshilfen für behinderte Menschen und die Hilfen zur Pflege.

Anrede,
„Ich habe noch jede Menge fruchtbarer Jahre vor mir und meine größten Abenteuer liegen in der Zukunft“, meint Dagobert Duck. Wie bunt, reichhaltig, kreativ und spannend das Alter sein kann, hat sehr eindrücklich die Veranstaltungsreihe "Alt werden, aber nicht alt sein gezeigt“, die hier im Kreishaus ein sehr großes Publikum erreicht hat und offenbar genau "den Nerv" der Älteren getroffen hat.
Da aber selbst im Ammerland nicht jeder betagte Mensch Großneffen wie Tic, Trick und Track hat, die ihn im Al-ter unterstützen könnten, gibt es im Ammerland das Seniorenservicebüro, das - gefördert vom Land Niedersachsen - vor zwei Jahren an den Start ging. Das Angebot wird ausgesprochen gut angenommen. 900 Beratungen mit älteren Menschen oder deren Angehörigen sind im Seniorenservicebüro seit der Eröffnung 2012 inzwischen durchgeführt worden. Darüber hinaus sind 44 ehrenamtliche Seniorenbegleitungen im Ammerland bei den Älteren zu Hause im Einsatz; ein Team von ausgebildeten Wohnberatern gibt sein Wissen über vielfältige Hilfsmöglichkeiten zum barrierefreien Wohnen in der Häuslichkeit der Interessierten oder in der Musterwohnung der Am-merländer Wohnungsbau GmbH weiter

Anrede,
Dagobert Duck vereint in sich zwei stets einander abstoßende Pole: den der ausgeprägten Sparsamkeit auf der einen und den des Strebens nach Höherem und Besserem auf der anderen Seite. Nach seiner ersten Gold-Million zieht Dagobert Duck gar das Leben eines Gönners und Gebers in Betracht: „Vielleicht werde ich Menschenfreund. Ich könnte zum Beispiel die Straße hier pflastern lassen". Gute Idee, Dagobert. Das haben wir auch so gemacht und im letzten Jahr zwei Millionen Euro für die Sicherheit auf unseren Straßen ausgegeben, nicht nur für Straßenpflasterungen, sondern beispielsweise auch 230.000 Euro für ein Brückenabstandsgerät und 50.000 Euro für ein Geschwindigkeitsmessgerät. Die geblitzten Verkehrssünder haben durch ihre Bußgelder unter anderem dazu beigetragen, dass 2013 wieder insgesamt 129 Motorradfahrern, PKW-Fahrern (Fahranfänger und Senioren) und Bürgerbus-Fahrern ein Fahrsicherheitstraining ermöglicht werden konnte.

Anrede,
wir tun nicht nur etwas für die Sicherheit auf unseren Straßen, sondern auch etwas für unsere Unternehmer. Denn auch ein Dagobert Duck war nicht schon immer reich und seine unternehmerische Karriere war anfangs alles andere als steil: „Wenn ich wenigstens etwas Startkapital hätte. Aber außer Kleingeld habe ich nur die Erbstücke, die ich aus Schottland mitgebracht habe“, klagt Dagobert in „Der Herr des Mississippi“. Wenn er als junger Existenzgründer nicht über den großen Teich, sondern Richtung Zwischenahner Meer gegangen wäre, hätte er deutlich bessere Startmöglichkeiten gehabt: 5,5 Millionen Euro Fördermittel haben der Landkreis und seine Gemeinden in der letzten EU-Förderperiode kleinen und mittelständischen Unternehmen zur Verfügung gestellt. Rund 280 Einzelvorhaben wurden unterstützt, bis Ende 2013 sind etwa 700 neue Dauerarbeitsplätze, davon 130 neue Ausbildungsplätze, entstanden. Die Zahl der mit der Förderung gesicherten Arbeitsplätze in den Betrieben liegt um ein Vielfaches höher. Durch die Förderung wurden Investitionen von mindestens 61 Millionen Euro im Landkreis Ammerland unterstützt.
Aufgrund der guten Nachfrage und der außerordentlich positiven Effekte des Förderprogramms wird diese Wirt-schaftsförderung mit einem landkreiseigenen Programm für die Zeit 2014 bis 2020 fortgeführt. Der Kreistag hat entschieden, dass wir in Zusammenarbeit mit den Gemeinden in den nächsten sieben Jahren einen Fördermittelansatz von 3,5 Mio. Euro für Existenzgründer und Erweiterungsvorhaben zur Verfügung stellen – auch ohne Co-Finanzierung aus Brüssel.

Anrede,
Zahlen sind Schall und Rauch, zumindest in der Welt von Dagobert Duck. In den unterschiedlichen Fortsetzungsbänden seiner Abenteuer variieren die Summen, die Onkel Dagobert in seinem berüchtigten Geldspeicher in Entenhausen hortet, mitunter beträchtlich. Mal ist von 13 Trillionen, 224 Billionen, 567 Milliarden, 778 Millionen Talern und 16 Kreuzern die Rede, mal sind es 9 Fantastilliarden, 657 Zentrifugillionen Taler und 16 Kreuzer. Wie er selbst einräumt, steigt und fällt die Höhe seines Einkommens recht schnell. Das kann uns nicht passieren: Wir stellen jedes Jahr wieder einen Haushaltsplan auf. Auch im Jahr 2014 sind wir erfreulicherweise in der Lage, die vorher aufgezählten vielfältigen Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge zu finanzieren. Es gelingt uns sogar, im Ergebnishaushalt einen Überschuss von 1,8 Mio. Euro auszuweisen. Deshalb können wir zum Ausbau und Erhalt unserer kommunalen Infrastruktur in 2014 mit 9,4 Mio. Euro wieder deutlich mehr Investitionsmittel in die Hand nehmen als in den Jahren zuvor.

Anrede,
»Alle Punkte auf meiner Liste sind getreulich erledigt und ordnungsgemäß abgehakt“. Dieser Bilanz von Dagobert Duck kann ich mich nur anschließen und möchte Ihnen, Ihren Familien, Ihren Unternehmen, Verbänden, Vereinen und Einrichtungen im Namens des Ammerländer Kreistages und der Kreisverwaltung ein gesundes, gesegnetes und erfolgreiches Jahr 2014 wünschen. Ich freue mich auf einen schönen Abend mit vielen interessanten Gesprächen und Begegnungen.
 
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