Abgeschlossenheitsbescheinigungen

Die Umwandlung von Wohnungen in Wohnungseigentum nach § 7 ff Wohnungseigentumsgesetz (WEG) macht die Vorlage einer sogenannten Abgeschlossenheitsbescheinigung beim Grundbuchamt erforderlich. Sie wird auch benötigt, wenn ein Dauerwohnrecht nach § 31 ff WEG für den Alteigentümer oder einen Dritten im Grundbuch als Dienstbarkeit gesichert oder bestellt werden soll.

Grundvoraussetzung für die Erteilung der Abgeschlossenheitsbescheinigung ist, dass jede Wohnung von den anderen Wohnungen und fremden Räumen baulich abgeschlossen ist und einen eigenen abschließbaren Zugang vom Freien, von einem Treppenraum, einem Flur oder einem anderen Vorraum hat. Es darf keine Verbindung zwischen den Eigentumseinheiten bestehen. Die Gemeinschaftseinrichtungen müssen für alle Eigentümer uneingeschränkt erreichbar sein. Zu abgeschlossenen Wohnungen können zusätzlich Räume außerhalb des Wohnungsabschlusses gehören (z.B. Abstellräume oder Kfz.-Stellplätze/Garagen).

Die Einhaltung dieser Voraussetzungen ist anhand eines Aufteilungsplanes nachzuweisen. Zur Verfahrenserleichterung haben wir ein Formular entwickelt, in dem alle notwendigen Angaben eingetragen werden können.


 
 
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