Beistandschaften und Vormundschaften

Beistandschaften

Auf Antrag des allein sorgenden Elternteils wird für die

· Klärung der Vaterschaft
· Regelung des Unterhaltsanspruchs
· Beitreibung des Unterhalts

eine Beistandschaft (Informationen) eingerichtet. Der Beistand vertritt das Kind innerhalb des gewählten Aufgabenkreises als gesetzlicher Vertreter. Das Sorgerecht des Elternteils wird dadurch nicht eingeschränkt. Die Beistandschaft endet auf Antrag des Elternteils, spätestens aber mit dem 18. Geburtstag des Kindes.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten kostenfrei an bestimmte Urkunden aufzunehmen, z.B.:


Bitte nehmen Sie vorher telefonisch Kontakt auf, um die notwendigen Unterlagen abzusprechen und einen Termin zu vereinbaren.

Vormundschaften

Ein Kind, das nicht unter elterlicher Sorge steht, benötigt einen Vormund. Dies betrifft auch unbegleitete minderjährige Ausländer (weitere Informationen hier). Für ein nicht eheliches Kind, dessen Mutter noch minderjährig ist, wird Kraft Gesetzes das Jugendamt Vormund (gesetzliche Vormundschaft), bis die Mutter volljährig ist.
 
In anderen Fällen, z.B. wenn den Eltern durch eine Entscheidung des Familiengerichts die elterliche Sorge entzogen wird oder ruht, muss dem Kind durch das Gericht ein Vormund bestellt werden (gerichtlich bestellte Vormundschaft). Zum Vormund kann auch das Jugendamt bestellt werden. Der Vormund ist gesetzlicher Vertreter des Kindes.

 
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