Betreuungen

Berufsbetreuer in Aktion
©Gerd Altmann / PIXELIO

Eine gesetzliche Betreuung wird dann eingerichtet, wenn jemand aufgrund einer psychischen Erkrankung oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung nicht mehr in der Lage ist, seine rechtlichen Angelegenheiten selbst zu regeln und vorher keine entsprechende Vorsorge durch eine Vollmacht getätigt hat.  Meistens übernehmen Familienangehörige die vom Vormundschaftsgericht bestimmte Betreuung. Aufwändige und schwierig zu führende Betreuungen werden von Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuern übernommen. Es gibt aber auch Betreuungsfälle, die mit geringem Zeitaufwand und ohne besondere Verwaltungskenntnisse zu führen sind. 
 
Da die Zahl der Menschen, die auf eine rechtliche Betreuung angewiesen sind, in den nächsten Jahren ansteigen wird, suchen die Betreuungsstelle und das Betreu interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich und gegen eine Aufwandentschädigung engagieren möchten. Ehrenamtliche Betreuungskräfte werden vom Betreuungsgericht und der Betreuungsstelle unterstützt. Außerdem werden in der Kreisvolkshochschule in jedem Halbjahr Seminare und Vorträge zum Thema Betreuungsrecht durchgeführt.  


 
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