Geldwäscheprävention

Gewaschene Geldscheine
Nach dem Waschen - tommyS/Pixelio

Geldwäsche bezeichnet das Einschleusen von illegal erwirtschafteten Vermögenswerten in den legalen Wirtschaftskreislauf mit dem Ziel, die wahre Herkunft zu verschleiern.

Ziel des Gesetzes über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (Geldwäschegesetz – GwG) ist es, zu verhindern, dass Unternehmen für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung missbraucht werden. Das Gesetz verpflichtet sie risikoorientiert besondere Sorgfaltspflichten im Umgang mit Kunden wahrzunehmen sowie interne Sicherungsmaßnahmen zu schaffen und gegebenenfalls Verdachtsfälle den zuständigen Strafverfolgungsbehörden und dem Bundeskriminalamt (Zentralstelle für Verdachtsmeldungen) zu melden.

Der Landkreis Ammerland kontrolliert als Aufsichtsbehörde die Einhaltung der Bestimmungen des GwG. Als Zielgruppe für Geldwäschegeschäfte können insbesondere die Versicherungsvermittler-, Immobilienmaklerbranche und die Güterhändler in Betracht kommen. Zu den sogenannten Güterhändlern zählen die Personen, die gewerblich insbesondere mit diesen Gütern handeln: Kraftfahrzeuge, Uhren, Schmuck, Kunstgegenstände, Antiquitäten, Pelze, Unterhaltungselektronik, Sport-und Freizeitboote und andere wertvolle Gegenstände und Güter. Darüber hinaus sind zudem die Händler mit Uhren, Schmuck, Teppichen, Antiquitäten und anderen Luxusgütern Zielgruppe dieses Gesetzes. 

Der Landkreis Ammerland gibt die Allgemeinverfügung vom 13.04.2013 bekannt, mit der bestimmte Güterhändler verpflichtet werden, eine Geldwäschebeauftragte/einen Geldwäschebeauftragten zu bestellen. Das dazu erstellte Merkblatt und ein Meldebogen können auf der Hauptseite dieser Homepage unter Formulare abgerufen werden.

 


 
 
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