Schöne Landschaften mit besonderen Merkmalen geben einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Ammerlandes

Landschaftsschutzgebiet
Ausblick auf das Landschaftsschutzgebiet "Hankhauser Geestrand"

 

Landschaftsschutzgebiete

 

Die Eiszeiten formten das Ammerland.
Ein paralleles System auffallend zahlreicher und regelmäßiger Talrinnen überzieht die Geestfläche des Ammerlandes, so dass ein Wechsel von höheren trockenen Geestrücken und tieferen feuchten bis nassen Bäkentälern entstanden ist. Diese Bäken fließen zum einen in südwestlicher Richtung in die Leda-Jümme-Niederung oder nach Nordosten in das Wesertal. Waldflächen und Wallhecken gliedern diese Geestrücken.

Eine weitere Besonderheit des Ammerlandes findet man am Rasteder Geestrand. Höhenunterschiede bis zu 20 Meter und Geländeabfall auf engsten Raum in Richtung Wesermarsch ergeben ein besonderes Landschaftsbild. Ausgeprägte Mischwaldlfächen sind auf dem Geestrand verbreitet.

Die Perle des Ammerlandes, das Zwischenahner Meer mit seiner reizvollen Umgebung, zählt ebenfalls zu den besonderen Elementen des Ammerlandes.
Ferner prägen historische Parks, Gärten und Gebäude als Reste historischer Siedlungsstrukturen das Landschaftsbild.

Mit Hilfe von Landschaftsschutzgebieten sollen diese  besonders ausgeprägten geomorphologischen Besonderheiten und die Landschaften mit ihrer besonderen Eigenart, Vielfalt und Schönheit als Lebensraume für Pflanzen- und Tierarten sowie für die Erholung der Menschen erhalten werden.
Die ordnungsgemäße Land- und Forstwirtschaft kann aber wie bisher weitergeführt werden.


 
Landschaftsschutzgebiete im Landkreis Ammerland
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