Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügungen

Hier finden Sie zu verschiedenen Tierseuchen die aktuellen Allgemeinverfügungen:
 
  • Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung über die Anordnung der Aufstallung von Geflügel zum Schutz gegen die Aviäre Influenza (Nr. 1/2016 WST)

  • Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung zur Genehmigung der freiwilligen vorbeugenden Schutzimpfung von Rindern, Schafen und Ziegen gegen die Erreger der Blauzungenkrankheit (Nr. 4/2017 WST)

  • Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Nr. 6/2017 WST)

  • Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Nr. 7/2017 WST)

 


 

Tierseuchenbekämpfung

Schwerpunkte der Tierseuchenbekämpfung sind die Vorbeugung gegen die Einschleppung von übertragbaren Tierkrankheiten und die Durchführung und Organisation von effektiven Bekämpfungsmaßnahmen bei Ausbruch einer Tierseuche. Ziel ist es, eine Gefährdung für die menschliche Gesundheit auszuschließen und die Weiterverbreitung von Tierkrankheiten zu verhindern.

Die Tiergesundheit stellt einen überaus wichtigen Marktfaktor im freien Welthandel mit Tieren und ihren Erzeugnissen dar. Aus diesem Grund ist die Seuchenfreiheit nicht nur für den Landkreis Ammerland und die hier ansässigen bedeutenden Lebensmittelunternehmen von entscheidender wirtschaftlicher Bedeutung.

In die Aufklärung über die Entstehung von Tierseuchen müssen nicht nur Nutztierhalter, sondern alle Bürger einbezogen werden, denn durch Unkenntnis oder Gedankenlosigkeit können sie mit ihrem Verhalten Auslöser von Tierkrankheiten sein, z. B. durch das unerlaubte Verfüttern von Speiseabfällen an Wildschweine oder Schweine.

Alle Nutztierbestände sind in einer Tierhalterdatei erfasst. Personen und Betriebe, die neu meldepflichtige Tiere halten wollen, müssen ihre Bestände in einer angemessenen Frist dem Veterinäramt anzeigen. Zu den meldepflichtigen Tieren gehören Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Pferde/Ponys, Bienenvölker und Geflügel (Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perl-, Reb- und Truthühner, Wachteln und Tauben). Die Anzeigepflicht gilt auch für Hobbytierhalter.

Anzeige- bzw. meldepflichtig gegenüber dem Veterinäramt sind ebenfalls eine Vielzahl von Tierkrankheiten. Insbesondere hinsichtlich der hochkontagiösen Tierseuchen wie Maul- und Klauenseuche, Schweinepest und Geflügelpest resultieren aus ihrem Auftreten umfängliche notwendige Maßnahmen, welche durch die Mitarbeiter des Veterinäramtes durchgeführt bzw. organisiert werden.

Um der Ein- und Verschleppung von Tierseuchen vorzubeugen, wird weiterhin der Handel mit Tieren und Erzeugnissen überwacht und kontrolliert. Weiterhin werden Reihenuntersuchungen und Impfungen zur Erkennung und Vorbeugung von verschiedenen Tierkrankheiten in Nutztierbeständen organisiert.

Im Rahmen der finanziellen Abwicklung von Ansprüchen der Tierhalter gegenüber der Tierseuchenkasse werden Entschädigungs- und Beihilfeanträge für Tierverluste sowie für tierärztliche Maßnahmen bearbeitet.


 
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